short news of users
Prolog
Netzwerke
Druckwerke
Erscheinungen
Leistungen
Subjektiv
Kontakt
Login
» Registrieren
Our Sympathy
» Wohnzimmer
» Poolbar
» Rolfingpartner
» Taijiquan – Shu Jian
» Evo Global
» SOS Mitmensch
» Typografische Gesellschaft
» schema G
» Do-Eat
» Caterina Krüger
» Daniela Vallaster
» docolution
Credits
» Powered by EvoWeb
» Impressum
Apples Riesenbaby heißt "iPad"?
ozon,
05.02.2010
Apple zeigt uns gerade wie geniales Marketing funktioniert. Sie werfen mit dem iPad endlich den lange angekündigten Tablet auf den Markt und alle Medien jubeln. Sogar die Nachrichtensender berichten über diese wichtige "Erfindung". Es erinnert wieder mal ein bisschen an "Des Kaisers neue Kleider". Dabei ist der iPad doch nur ein zu groß geratener iPod Touch. Zugegeben, manchmal wärs praktisch wenn das Display vom iPhone größer wär, aber wer braucht sowas? Nokia hat dem N900 gerade eine Telefoneinheit verpasst, weil er sich als "Surfboard" nicht verkauft hat. Als "Notepad" zu groß und als Notebook zu klein, außerdem gibts ja nichtmal ein offenes Filesystem. Dieses Gerät weckt den Verdacht, als Gadget für Anzugträger und Werber erfunden worden zu sein, die sich noch keinen Porsche leisten können. Dabei ist gerade die Multi-Touch Technologie von Apple das beste was in Sachen Interfacedesign passiert ist. Wenn man sich das in Verbindung mit den von Samsung entwickelten transparenten Bildschirmen vorstellt, dann sieht die Zukunft sehr spannend aus. Aber dieses überdimensionale Riesenbaby-iPhone ohne Telefonieren ist wohl die Krönung der, etwas überflüssigen Gattung "Netbooks" oder "-boards". Versteht mich nicht falsch, ich schätze Apple sehr, weil sie normalerweise nichts versprechen was ihre Produkte nicht halten können. Oder hat es Apple geschafft den ersten Senioren-PC zu entwicklen, denn Userfreundlich ist er ja...
http://derStandard.at/1263706520740/iPad-Touch-ist-die-Zukunft-des-Computings
Häupls Volksbefragung zum Wahlkampfauftakt.
ozon,
28.01.2010
Mit einer Volksbefragung zu flächendeckenden Ganztagsschulen, 24 Stunden U-Bahn am Wochenende kann man schon Punkte machen. Ich würde vermutlich auch alle vier Fragen mit "ja" beantworten, wenn nicht die Befürchtung wäre, dass z.b. verpflichtende Hausmeister eine Ausrede sind um die Betriebskosten zu erhöhen, oder das Roadpricing in der Innenstadt in punkto Verkehrsberuhigung gar nichts bringt und gar nichts bringt. Hier sollte man vermutlich etwas radikaler vorgehen. Wie wärs denn mit einer Befragung zu einem verbesserten Mieterschutz, denn gerade hier ist eine breite Wählerschicht zu lukrieren und es sollte eigentlich sozialistisches Thema sein. Außerdem haben wir höllische Mietpreise, die mittlerweile mit Kautionen kombiniert werden, die in die 10.000e gehen. Zu allem Überfluss, dürfen - wie berichtet - laut OGH die Mieter auch für die Erneuerung von Gasthermen blechen. Die Oberösterreicher haben sich dagegen gewehrt. Wie stehts mit Ihnen Herr Häupl?
http://wien.orf.at/stories/403502/
Avatar – Aufbruch nach Afghanistan
ozon,
27.01.2010
Es ist eine alte Geschichte - ein Spion wird zum Überläufer und somit zum Verräter an seinem Volk. Gleichzeitig findet er aber zu sich selbst. Oder eine noch ältere: "Wenn wir etwas haben wollen, erklären wir den der es hat, einfach zum Feind (oder Terroristen) und nehmen es uns einfach..." Im Film sind es graue Steine, im Irak ist es schwarzes Öl, in Israel das Wasser und in Amerika war es das Land und das Gold, und möglicherweise könnte es sein wie im Film, wenn wir die Erde erstmal ausgebeutet haben und gleichzeitig die technische Fähigkeit entwickelt haben fremde Planeten zu besiedeln. Aber was zur Hölle wollen wir in Afghanistan? Merkwürdig dabei ist: Ein Film zeigt uns gnadenlos in 3D und Surround-Sound, wie verlogen und brutal wir vorgehen, wenn wir etwas als lebensnotwendig erachten. Trotzdem lockt dieser Film Millionen von uns in die Kinos und wird als Blockbuster gefeiert. Ich hoffe nur, James Cameron ist es gelungen in diesen Millionen Kinobesuchern dieses Bewusstsein zu wecken. Dann wäre es ein wirklich genialer Film. Vermutlich lenken 3D-Optik und Action ein bisschen von dieser Botschaft ab, dennoch ist sie nicht zu übersehen und Spass macht sie auch. Lernen und genießen Sie die endlose Wiederholung der Geschichte des Kolonialismus in einer futuristischen Interpretation...
http://www.youtube.com/watch?v=EzETGqZN6dU
Wohnen ist Menschenrecht – heizen nicht...
ozon,
21.01.2010
Da das Mietrechtsgesetz nur die Erhaltungspflicht des Vermieters bei "ernsten" Schäden im Mietgegenstand normiert, kann der Vermieter bei anderen, geringeren, Schäden im Mietgegenstand nicht zur Reparatur herangezogen werden. Und laut OGH ist die Erneuerung einer Gastherme kein "ernster" Schaden, deswegen Sache des Mieters. Durch diesen Spruch (2009) hat der OGH ein klassisches "österreichisches Patt" zwischen Konsumentenschutzgesetz und Mietrecht geschaffen. Das eine verhindert die Abwälzung der Reparaturpflicht auf den Mieter, das andere zwingt den Mieter zur Instandhaltung und Erneuerung z.B. einer Therme. Aus Sicht des Vermieters - vorzugsweise Hausverwaltungen - ist so eine Gastherme auch kein "ernster" Aufwand. Aus Sicht der Mieter in vielen Fällen allerdings schon, denn sonst würden sie sich ja eine Wohnung kaufen. Das wird für viele zum existenziellen Problem, vorallem in Altbauwohnungen - für die der Richterspruch hauptsächlich gilt: Undichte Fenster und Türen müssen ja auch nicht vom Vermieter ausgetauscht werden. So bleibt also inklusive hoher Heizkosten alles beim Mieter hängen. Fragt sich nur, wie die Richter dies in einem "Sozialstaat" argumentieren? Wo doch gerade in den letzten beiden Jahren die Mietpreise drastisch gestiegen sind. Und wie war das noch mit dem Klimaschutz? (Infos zu Mietminderung und Rückerstattung bei Auszug gibts hier):
http://help.orf.at/?story=8959
Österreich, ein verschissenes und verlogenes Land?
ozon,
16.01.2010
Ist es wirklich so schlimm um uns? Natürlich, unsere Politiker haben in den letzten Jahren so einiges »verschissen« (oder verbockt) und Lügen gehört schließlich zu den Gaben eines guten Politikers. Aber was kann das Land dafür – möglicherweise hat Alfons Haider unsere Mentalität gemeint. Es stimmt schon, dass es hier sowas wie einen braunen Bodensatz gibt, der von Zeit zu Zeit von gewieften Politikern beackert wird. Aber dieser Bodensatz ist in den Köpfen der Menschen eher potenziell vorhanden. Also sowas wie ein Minderwertigkeitskomplex oder noch präziser gesagt einfach nur Angst. Gepaart mit Bequemlichkeit als Dünger, ist diese Angst ein fruchtbarer Boden für Manipulationen - das macht uns zu Meistern des zivilen Gehorsams und haben nicht gelernt uns »nach oben« zu wehren. Nachdem Scheiße auch als Dünger verwendet wird, passt der Ausdruck »verschissen« - auch wenn weit hergeholt – auch nicht schlecht. Allerdings ist es logisch, dass das Leben für sogenannte »Randgruppen« in so einem Land, gelinde gesagt, nicht gerade einfach ist und manchmal werden auch sie zu Mitläufern und versuchen sich anzupassen, bis ein Ausraster - wie der genannte – das ganze wieder zum Einstürzen bringt. Und das ist dann wenigstens eine ehrliche Reaktion auf das ganze.
http://tvthek.orf.at/programs/1225-ZiB-24/episodes/1173835-ZIB-24/1178783-Alfons-Haider-Auftritt-polarisiert
1 / 10
© 2009 allesnormal
– büro für gestaltung